Darum trete ich an!

Am 4. März 2018 sind in der Stadt Zürich Wahlen. Ich bewerbe mich für die zweite grüne Stadtratskandidatur und hoffe, am 4. Juli 2017 als zweite Stadtratskandidatin zusammen mit dem bisherigen Stadrat Daniel Leupi nominiert zu werden. 

Die Grünen müssen wieder mit zwei Sitzen im Stadtrat vertreten sein! Für dieses Ziel setze ich mich mit all meiner Erfahrung, mit all meiner Energie und mit all meinem Wissen ein. Ich mache Politik, weil ich für mich mehr Gerechtigkeit, bessere Chancengleichheit und eine intakte Umwelt einsetzen will – und das am liebsten hier in der Stadt Zürich, wo ich lebe, arbeite und mich zu Hause fühle!

Seit 11 Jahren bin ich nun Gemeinderätin in der Stadt Zürich, davon 3 Jahre als Grüne Fraktionspräsidentin. In dieser Zeit konnte ich mir ein sehr breites thematisches Wissen aneignen. Die Themenvielfalt fasziniert mich nach wie vor. Ich empfinde es als grosses Privileg, hier in der Stadt Zürich Politik zu machen, mitzugestalten und mitzuentscheiden und dann auch noch das konkrete Resultat davon zu sehen!

Meine politischen Schwerpunkte sind vielseitig: die Forderung nach bezahlbaren und ökologischen Wohnungen in der Stadt Zürich – eine Grüne Initiative, welche ich von der Formulierung des Initativtextes bis zur sensationellen Zustimmung von 75,3% im März 2013 begleitet habe. Nun sind erfreulicherweise erste gute Projekte der Stiftung «Einfach wohnen» in Planung. Zudem arbeitete ich in verschiedenen Abstimmungskomitees zum Thema Wohnen mit: wohnpolitischer Grundsatzartikel, bezahlbare Wohnungen und Gewerberäume in der Stadt Zürich, im Referendumskomitee zum Zollfreilager und dem Landverkauf am Mühleweg.

Auch ein grosses Anliegen ist mir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dazu braucht es ein qualitativ gutes und aussreichendes familienergänzendes Betreuungsangebot, es braucht auch heute noch das Engagement der Fachstelle für Gleichstellung, es braucht den Ausbau von Tagesschulen, es braucht mehr Teilzeitstellen für Mütter und Väter. Dank einer Motion von mir, erhalten die Väter der Stadt Zürich einen Vaterschaftsurlaub von zwei Wochen.

Ein Einsatz für Gerechtigkeit und Chancengleichheit und gegen Diskriminierung ist mir wichtig. Auch in der reichen Stadt Zürich ist das nötig! So setze ich mich für eine würdevolle Unterbringung von Asylsuchenden im geplanten Bundesasylzentrum ein, habe mit einem Vorstoss die Aufarbeitung der sexuellen Übergriffe beim ewz ins Rollen gebracht und mich für Lohnnachzahlungen für das städtische Gesundheitspersonal eingesetzt.

Als ehemalige Co-Präsidentin der Grünen weiss ich auch, wie wichtig eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Partei, der Fraktion und unseren StadträtInnen ist. Wir müssen unsere Ziele gemeinsam verfolgen – nur so können wir als Grüne erfolgreich sein. Dafür werde ich mich auch in Zukunft einsetzen!

Die Bevölkerung der Stadt Zürich ist unseren Anliegen wohlgesinnt. Wir gewinnen immer wieder wichtige und zukunftsweisende Abstimmungen:

  • Kinderbetreuung konkret: Ein der Nachfrage entsprechendes Angebot an familienergänzenden  Betreuungsmöglichkeiten
  • Umweltschutz konkret: Für einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen und das dafür notwendige Ziel in den kommenden Jahren eine 2000-Wattgesellschaft zu erreichen
  • Mehr bezahlbare Wohnungen: Erreichen des 1/3-Ziels oder besser bekannt unter dem Stichwort «wohnpolitischer Grundsatzartikel»
  • Mehr Schutz der Bevölkerung vor den negativen Auswirkungen des Verkehrs: Förderung des öV, des Fuss- und des Veloverkehrs

Wir stehen damit aber auch in der Pflicht, diese Anliegen umzusetzen. Dafür brauchen wir wieder zwei StadträtInnen, eine starke Vertretung im Gemeinderat und eine gut aufgestellte Partei. Ich werde mich wie bisher und auch in Zukunft dafür einsetzen – am liebsten als Grüne Stadträtin!

Ich danke für jede Unterstützung!