Am 4. März 2018 sind in der Stadt Zürich Wahlen. Ich bewerbe mich für die zweite grüne Stadtratskandidatur und hoffe, am 4. Juli 2017 als zweite Stadtratskandidatin zusammen mit dem bisherigen Stadrat Daniel Leupi nominiert zu werden. 

Die Grünen müssen wieder mit zwei Sitzen im Stadtrat vertreten sein! Für dieses Ziel setze ich mich mit all meiner politischen Erfahrung, mit all meiner Energie und mit all meinem Wissen ein. Ich mache Politik, weil ich für mich mehr Gerechtigkeit, bessere Chancengleichheit und eine intakte Umwelt einsetzen will – und das am liebsten als Stadträtin hier in Zürich, wo ich lebe, arbeite und mich zu Hause fühle!
— Karin Rykart

Seit 2006 bin ich Gemeinderätin in der Stadt Zürich und ich bin es bis heute leidenschaftlich gerne! In all den Jahren habe ich mich für viele Anliegen engagiert, die Vielfalt der Themen und Aufgaben fasziniert mich nach wie vor. Es ist ein grosses Privileg, die Politik der Stadt Zürich mitzugestalten und Einfluss zu nehmen. Als Fraktionspräsidentin bringe ich zudem viel Wissen und politische Erfahrung hier in der Stadt mit.

Die Stadt Zürich tickt anders. Als grösste Stadt der Schweiz nimmt sie eine Vorreiterrolle ein und kann fast immer mit einer grosszügigen Unterstützung der Bevölkerung rechnen. So konnten in den letzten Jahren viele wichtige und zukunftsweisende Abstimmungen gewonnen werden, wie das 2000-Watt-Ziel, für einen Drittel bezahlbare Wohnungen, für die Förderung des öV, des Fuss- und Veloverkehrs. Die Aufgaben sind gestellt, die Umsetzung ist im Gang, aber noch keineswegs vollbracht. Dazu braucht es keine Wende in Zürich, dazu braucht es PolitikerInnen, die Lust und Ausdauer haben, die Ziele, welche wir uns hier in Zürich gesetzt haben, umzusetzen. Es braucht PolitikerInnen, welche wach und kritisch bleiben und es braucht PolitikerInnen, welche sich auch für die Stadt Zürich von morgen einsetzen, eine Stadt für alle!

Meine politischen Schwerpunkte sind vielseitig: die Forderung nach bezahlbaren und ökologischen Wohnungen in der Stadt Zürich – eine Grüne Initiative, die ich von der Formulierung des Initativtextes bis zum Abstimmungserfolg im März 2013 begleitet habe. Erfreulicherweise sind die ersten Projekte der Stiftung «Einfach wohnen» in Planung. Ich engagierte mich zudem für den wohnpolitischen Grundsatzartikel, bezahlbare Wohnungen und Gewerberäume in der Stadt Zürich, war im Referendumskomitee zum Zollfreilager und dem Landverkauf am Mühleweg aktiv.

Ein grosses Anliegen ist mir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Gleichstellung von Frau und Mann.  Jahr für Jahr wehre ich mich dagegen, wenn die bürgerlichen Parteien den budgetierten Betrag für die Fachstelle für Gleichstellung kürzen möchten. Zudem bleibt die ausserfamiliäre Kinderbetreuung ein grosses Thema, das mich auch als Co-Leiterin einer Kinderkrippe beschäftigt. Immerhin konnte ich mit einer Motion erreichen, dass die Länge des Vaterschaftsurlaubs bei der Stadt Zürich ab Juli 2009 verdoppelt wurde.

Ein Einsatz für Gerechtigkeit und Chancengleichheit und gegen Diskriminierung ist mir wichtig. So setze ich mich für eine würdevolle Unterbringung von Asylsuchenden im geplanten Bundesasylzentrum ein.
Mit einem Vorstoss habe ich die Aufarbeitung der sexuellen Übergriffe beim ewz ins Rollen gebracht und mich früh für Lohnnachzahlungen für das städtische Gesundheitspersonal eingesetzt.

Ich danke für jede Unterstützung!